Für Nutzer bestehender Geräte wie AnkerMake M5 oder M5C ergibt sich durch die Umbenennung kein funktionaler Unterschied. Hardware, Zubehör und Software-Support bleiben erhalten. Auch künftige Updates werden weiterhin über Anker Innovations bereitgestellt. Lediglich die Kontaktadresse für den Kundensupport ändert sich: Ab sofort ist dieser unter support@eufymake.com erreichbar.
Die bisherige Marke AnkerMake verschwindet vollständig vom Markt, bleibt jedoch im Webauftritt und bei den bestehenden Produkten vorübergehend sichtbar. Die Umbenennung betrifft vor allem das Branding und die strategische Einordnung neuer Entwicklungen.
Parallel zur Umbenennung wurde ein neues Produkt angekündigt: Ein UV-Drucker unter dem Label eufyMake. Dabei handelt es sich vermutlich nicht um einen FDM- oder SLA-3D-Drucker, sondern um ein Gerät für direkten Oberflächendruck mit UV-reaktiven Tinten, wie sie etwa in der Werbetechnik oder bei individualisierten Oberflächenanwendungen verwendet werden.
UV-Drucker ermöglichen das Bedrucken verschiedenster Materialien, wobei die Farbe mittels UV-Licht sofort ausgehärtet wird. Diese Technik gilt als langlebig und bietet eine hohe Materialvielfalt – auch abseits von klassischen 3D-Druck-Anwendungen.
Der Übergang von AnkerMake zu eufyMake stellt keinen Bruch, sondern eine organisatorische Neuordnung dar. Die technische Basis bleibt unverändert, die strategische Ausrichtung wird jedoch erweitert. Die geplante Einführung neuer Drucktechnologien wie dem UV-Druck deutet auf eine stärkere Diversifikation im Bereich digitaler Fertigung hin. Wie gut die angestrebte Verbindung zwischen Smart Home und Maker-Technologie funktionieren wird, bleibt abzuwarten.
Seht ihr Potenzial in der Kombination aus 3D-Druck und vernetztem Zuhause? Oder verliert Anker damit eher an Fokus?
Mein Name ist Kay und ich beschäftige mich bereits seit über 20 Jahren mit Webdesign und -entwicklung. Neben NerdsHeaven interessieren mich vor allem Videotechnik, Games und PC-Hardware.